3. Celler Stiftungsfest
Am 29. November 2008 feierten rund 100 Gäste das dritte Stiftungsfest der Bürgerstiftung Celle in der festlich geschmückten Alten Exerzierhalle mit einem kurzweiligen Kulturprogramm.

In seiner Begrüßung blickte der Vorsitzende Dr. Michael Polewsky auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Er nannte die fortgeführten Projekte Buchstart, Mentor und Theater in Schulen, hob die gerade vollendete Architekturmeile mit dem schönen bebilderten Buch hervor, verwies auf den Kalender mit Celle-Bildern von Andreas Röckener und kündigte das neue Projekt "Musik in die
Grundschulen" an. Schließlich dankte Polewsky allen Stiftern sowie Geld- und Zeitspendern.
Umrahmt wurde das Stiftungsfest von der vielfältigen Klezmermusik des Trios Oyftref, und die Firma Zimmermann wartete mit einem vorzüglichen Büffet auf.
Mit einer fulminanten Diaschau rief Hans-Jürgen Lenze den großartigen ersten Celler Bürger-Brunch vom Juni 2008 in Erinnerung, der 2.000 Menschen auf den Großen Plan gebracht hatte.
Unter großem Beifall trug Hermann Wiedenroth zu ausgewählten Bildern des Löwenkalenders lyrische, witzige und nachdenkliche Texte vor. Am Schluss brachte Norbert Frohms mit einer spannenden amerikanischen Versteigerung von zwei Original-Bildern aus dem Löwenkalender noch 500 Euro in die Kasse der Bürgerstiftung.
Stiftungsfest am 30.11.2007 in der Alten Exerzierhalle
Am 10. November feierten 150 Gäste in der festlich geschmückten Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus das zweite Stiftungsfest der Bürgerstiftung Celle. Musikalisch untermalt durch das Duo Villa Lobos lief ein vielfältiges Programm ab.

- Duo-Villa-Lobos

- Gäste in der Alten Exerzierhalle
Nach der Begrüßung durch Helga Oltrogge, Vorsitzende des Stiftungsrates, zog der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Michael Polewsky, eine Bilanz des ersten Jahres der Bürger¬stiftung Celle. Hauptziel war es, die Bürgerstiftung in Celle bekannt zu machen. Dazu trugen die Stiftungsbriefe und die monatlichen Stammtische sowie die wohlwollende Presseberichterstattung wesentlich bei. Von erheblicher Bedeutung war die Arbeit an den Projekten der Stiftung, die kurz vorgestellt wurden. Das Stiftungsvermögen stieg auf 170.000 Euro. Als nächste Aktionen der Stiftung kündigte Dr. Polewsky den Stand auf dem Weihnachtsmarkt sowie den großen Bürgerbrunch am 15. Juni 2008 an.
Nach dem vorzüglichen Büffet verzauberte Mathias Wesslowski im wahrsten Sinne des Wortes die Gäste mit verblüffenden Tricks und geistreichen Gags.

- Mathias Wesslowski

- Dr. Michael Polewsky
zieht Bilanz des ersten Jahres
Den Festvortrag des Abends hielt Dietrich Klatt über das Projekt Architekturmeile. Die Stadt Celle verfügt neben dem Schloss und der historischen Altstadt über eine Fülle von architektonisch hochinteressanten Gebäuden. Eine Reihe davon, gelegen an der Architekturmeile, vom Arno-Schmidt-Platz über den Magnusgraben, die Sägemühlenstraße die Hannoversche Straße und zurück durch die Westcel¬lertorstraße, sollen in einer Broschüre vorgestellt werden. Zusätzlich sind Hin¬weisschilder an den Gebäuden geplant.
Ein heftiges Bietergefecht löste die amerikanische Versteigerung von zwei Kunstobjekten aus, die Norbert Frohms professionell in Szene setzte. Ein von Schülern der 10. Klasse der Realschule Westercelle gestalteter Stierkopf und eine Stadtansicht von Michael Foley brachten 500 Euro in die Kasse.
In seinem Schlusswort rief Dr. Polewsky die Gäste auf, der Bürgerstiftung gewogen zu bleiben und Geld und Zeit zu spenden.
Stiftungsfest am 30.10.2006 im Rittersaal
Es war ein großes Fest, kulturell und kulinarisch. Am 30. Oktober feierte die Bürgerstiftung im Rittersaal des Celler Schlosses ein Stiftungsfest mit vielen Gästen. Wenige Wochen nach der Gründung stellte sie sich damit der Öffentlichkeit in Stadt und Landkreis vor und warb für ihre Ziele.
Für die 200 Gäste waren die Tische im Rittersaal festlich gedeckt. Serviert wurden den Gästen ausgesuchte Speisen aus Celler Betrieben. Die Gaumenfreuden bildeten aber nur den Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm und für viele Gespräche.
In seiner Begrüßung nannte der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Polewsky die Ziele, für die die Bürgerstiftung sich vor allem einsetzen will: Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur. Besonders gefördert werden sollten Projekte für junge wie für alte Menschen und solche, die Junge und Ältere zusammenbringen. In einer unabhängigen Einrichtung wollten sich Bürger mit Geld, aber auch mit ehrenamtlicher Arbeit engagieren. Dafür solle auch mit dem Stiftungsfest geworben werden.

- szenische Lesung

- Dr. Michael Polewsky begrüßt
Zum Auftakt des Kulturprogramms bot das Schlosstheater eine szenische Lesung aus Goethes Faust II. Jan Bodinus, Christian Melchert und Thomas Wenzel lasen einen Ausschnitt aus der Szene „Kaiserliche Pfalz“, in der die Übel der Welt und der Geldmangel des Kaisers beklagt werden, in der aber auch Mittel zur Besserung genannt werden: „Wer Gutes will, der sei erst gut; …“ und „Wie sich Verdienst und Glück verketten, / das fällt den Toren niemals ein; / wenn sie den Stein der Weisen hätten, / der Weise mangelte dem Stein.“ Mit dieser Darbietung wurde ein Bezug zu einem der ersten Projekte der Bürgerstiftung hergestellt: Das Schlosstheater wird 2007 mit einer besonderen kleinen Aufführung in die Schulen gehen, um die Schüler in Stadt und Landkreis ans Theater heranzuführen.

- festliche Runde im Rittersaal

- Melcher Trio
Dann kam ein zauber-hafter Programmpunkt. Matthias Wesslowski, angekündigt als „Direktor des Instituts für vergleichende Substanzforschung“ ließ nicht nur auf unglaubliche Weise und mit Leichtigkeit Dinge verschwinden und erscheinen. Er präsentierte seine Illusionen vor allem mit hintersinnigen Reden und Wortspielereien so verführerisch dar, dass er alle in seinen Bann zog.
Musik mit höchstem Anspruch brachte das Melcher Trio mit Franziska Melcher (Klavier), Tanja Becker-Bender (Violine) und Thorsten Encke (Violoncello) in die Veranstaltung. Die drei Musiker boten ein Klaviertrio in einem Satz dar, das Thorsten Encke eigens für das Stiftungsfest komponiert hatte. Dieses Stück neuer Musik stellte keine geringen Anforderungen an die Zuhörer. Sie ließen sich aber von der Welturaufführung ganz gefangen nehmen und dankten dem Komponisten wie den Musikern mit starkem Beifall.
Wie bei den Gründungsveranstaltungen von mehr als 50 anderen Bürgerstiftungen in Deutschland sprach auch hier Professor Christian Pfeiffer, früherer Niedersächsischer Justizminister. Er hatte vor zehn Jahren die Idee der Bürgerstiftung aus den USA mitgebracht und hatte damals die Gründung der ersten deutschen Bürgerstiftung in Hannover initiiert. Er berichtete mitreißend von vielen Einzelerfahrungen bei der Gründung von Bürgerstiftungen und aus deren Arbeit. Eindrucksvoll schilderte er Projekte und breitete Ideen für die Arbeit einer Bürgerstiftung aus. „Man braucht Menschen mit Zeit, Menschen mit Ideen und Menschen mit Geld!“, ermunterte Pfeiffer die Anwesenden, mitzutun bei der Bürgerstiftung, nicht nur mit Geld, auch mit ehrenamtlichem Engagement.

- Matthias Wesslowski

- Professor Christian Pfeiffer
Klaus Bock v. Wülfingen, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der Bürgerstiftung, nahm zum Abschluss diese Worte auf und machte deutlich, wie wichtig die Bürgerstiftung für die Zukunft der Menschen in Stadt und Landkreis Celle sein kann, wenn sich viele Menschen engagieren, mit Zustiftungen, mit Spenden, auch mit kleinen Beträgen, und nicht zuletzt mit ehrenamtlicher Arbeit.
Keiner, der nach diesem Stiftungsfest nicht mit lebhaften Eindrücken und neuen Gedanken nach Haus gegangen wäre.
Gründungsversammlung am 9. Oktober 2006

- Vorstand

- Stiftungsrat

- Gute Stimmung bei der
Gründungsversammlung

- Gründungsstifter unterschreiben

